|
|
|
Climbing / Bergsteigen
|
|
|
|
---------------------------------------------------------------------------------------------- |
|
Bergführer
Arco
Gardasee Dolomiten Alpen Italien
Tel - fax + 39 0464 422 273
klettern canyoning trekking - Schule
www.alpinguide.com
www.gardacanyon.com |
|
---------------------------------------------------------------------------------------------- |
|
Seit etlichen Jahren sind die Felswände des
Trentiner Gardaseegebiets der Treff für in- und
ausländische Freeclimber. Seit 1987, dem ersten
Austragungsjahr von „Rock Master“, ist das
Freeclimbing eine der meist ausgeübten
Sportarten im „Basso Sarca“.
Dank der Schönheit dieser Landschaft, die als
Hintergrund den See hat, oder auch wegen der
ganzjährigen Möglichkeit zum Klettern, ist
dieser Sport, hier im oberen Gardaseegebiet,
einem ständig zunehmenden Trend ausgesetzt.
Zweifelsohne trägt dazu auch der internationale
Event, das Rock Master, zur Verbreitung und
Promotion der Sportkletterei im südlichen
Trentino bei, der alljährlich am zweiten
Wochenende im September in Arco stattfindet.
Das ideale Klima, dieses abwechslungsreiche
Szenario, mit den durch die Gletscher der
Eiszeit an vielen Stellen glatt geschliffenen
Felswänden, haben dazu beigetragen, dass das
Trentiner Gardaseegebiet in den letzten Jahren
für alle Freaks vom Freeclimbing zum Eldorado
wurde. Denn hier können sie sich an Steilwänden
- vom 4. bis 8. Schwierigkeitsgrad und darüber -
„austoben“.
Hier nun die bekanntesten Klettergärten in der
Gemeinde Nago-Torbole:
In Nago, in "Traole", der genagelte Steilhang.
Nach der Ortschaft Nago, links von der Straße,
die auf den Monte Baldo führt. Die Vernagelung
ist optimal, mit Resinat-Ringen. Eine Vielzahl
an Strecken, meist an vertikalen Felsplatten,
machen diesen Klettergarten zu einem der
schönsten des Tals, sowohl wegen seiner Natur
als auch wegen der Felsbeschaffung. Diese, nach
Süden blickende Steilwand wird im Winter morgens
und im Sommer nachmittags häufig vom Wind umweht.
Stets in Nago, in "Belvedere", befindet sich
eine der letzten Entdeckungen von I. Colò. Die
Kletterwand liegt oberhalb vom Ort, an der
Straße nach Arco, in einer aussichtsreichen
Position. Parkmöglichkeiten gibt es direkt unter
der Wand, auf einer Panorama-Esplanade, wo ein
altes Kapitell steht. Das Klettern auf diesen
Steigen ist normalerweise eine kontinuierliche
Fortsetzung, auf weißem und gut vernageltem
Kalkstein. Auch für diese Kletterwand gilt die
o.g. Anmerkung wegen des Windes.
In "San Giovanni", beim gleichnamigen Pass, an
der Straße, die von Nago nach Rovereto führt,
gibt es linker Hand einen einzigartigen
Klettergarten. Er bietet nämlich eine Reihe
optimaler Klettersteige, zahlreiche vertikale
Felsplatten, mit leichten bis mittleren
Schwierigkeitsgraden, geeignet für
Kletterschulen. Dieses Gebiet eignet sich
überwiegend für das Bouldering.
Auch der Steilhang "Marmitte dei Giganti - 6.
Schwierigkeitsgrad" befindet sich bei Nago, an
der Staatsstraße Nago-Torbole. Rechts, bei der
Parabolkurve, gibt es einen großen Parkplatz mit
Blick auf den See. Das besondere an dieser
Steilwand ist, dass man fast immer von oben nach
unten klettert. Die Strecken sind einfach bis
mittelschwer und verschieden lang.
2 km von Torbole, in Richtung Malcesine, gibt es
oberhalb eines Tunnels eine Art „Rutsche“ von
250 m Länge. Dieser Steilhang, "Corno di Bò",
bietet mittlere und einfache Steige, von
verschiedenen Längen, die alle optimal vernagelt
sind. Der Hang hat Westlage.
Nur 200 m davon entfernt, immer in Richtung
Malcesine, gleich nach dem Tunnel auf der
rechten Seite, gibt es kleinen Parkplatz, mit
Zugang zur allgemein bekannten Steilwand
"Spiaggia delle Lucertole". Diese Steilwand, von
R. Bassi, H. Mariacher und Manolo zugänglich
gemacht, fällt zum blauen Wasser des Gardasees
ab. Ein Klettersteig, der Erfahrung abverlangt,
mit einer stupenden Kalksteinwand, vollständig
vernagelt mit Resinat-Ringen. Ideal für die
Kombination von Freeclimbing und Sprüngen in den
See. Leider gibt es nicht viele
Parkmöglichkeiten.
Wer hingegen im Bereich der Gemeinde Arco der
Sportkletterei frönen möchte, hat eine Auswahl
an verschiedenen Klettergärten. Die Wände vom "Collòdi",
die "Lisconi del Monte Baone" und den "Policromuro".
Vor allem Letzterer bietet die Möglichkeit,
Strecken in Angriff zu nehmen, die zusehends
immer schwieriger werden. Dieser, von
Olivenhainen umgebene, Klettergarten befindet
sich oberhalb der Ortschaft S. Martino di Arco (an
der Staatsstraße Arco - Trento). Seine Wand
steigt harmonisch bis hinauf zum Steinbruch an,
aus dem Blöcke für dieBildhauerkunst abgetragen
werden.
Die Sportler bewegen sich sicher auf den
abgesteckten Steilwandstrecken. Sie wurden von
Experten des Natur- und Umweltschutzamtes der
Autonomen Provinz Trento zugänglich gemacht.
Natürlich waren auch sie begeisterte Kletterer,
die im Fels Resinat-Ringe, Split und
Karabinerhaken anbrachten, an denen man sich
gefahrlos anseilen kann.
Zahlreiches Material erteilt detaillierte
Informationen und nützliche Ratschläge über den
Standort der Klettergärten und über die
Schwierigkeitsgrade der einzelnen Steige.
Die meist verbreiteten Führer sind "Arco
Falesie" von Diego Depretto und Margareth
Eisendie, Herausgeber Adventures, oder Arco, von
Loriz Manzana verfasst. |
|
|
-----------------------------------------------------------------------------------------------
|
|
Ermahnungen!
|
|
Die Rücksicht auf die Natur ist die
primäre Voraussetzung für alle Anhänger der
Sportkletterei. Nachdem dieser Sport ganz besonders
trendy ist, werden die Steilwände des Trentiner
Gardasees auf eine schwere Probe gestellt. Dank
einiger Interventionen durch die Autonome Provinz
Trento, wurden die frequentiertesten Steilwände vom
„Basso Sarca“ so ausgestattet, dass sie die immer
zahlreicher werdenden Sportkletterer ohne Probleme
verkraften können. Ferner wurden und werden
Parkplätze, Zugangswege zu den Wänden, WC,
Rastplätze mit Bänken und Tischen, usw. geschaffen.
Natürlich setzt man voraus, dass die Anhänger dieses
Sports auch Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen,
alles sauber und ordentlich hinterlassen, und vor
allem der Natur und Umwelt mit viel Liebe begegnen.
Bitte, hinterlassen Sie keine Abfälle! Oftmals trägt
der Wind sie mit sich fort. Deshalb bewahren sie
Papier, Flaschen und Tüten in Ihrem Rucksack auf!
Bitte, lassen sie die Karabinerhaken für den Abstieg
an ihrem Platz!
Sollten Sie abgeschraubte Plättchen der Split finden,
schrauben Sie diese bitte wieder auf! Sie sind für
alle da!
Falls in der Nähe der Steilwände keine Parkplätze
frei sind, bitte nicht das Auto auf einem der
Feldwege oder in einem der Obstgrundstücke abstellen!
Das Campen unterhalb der Steilwände und im gesamten
Gemeindebereich ist durch Erlass des Bürgermeisters
untersagt. Die Stadtpolizei kennt die Steilwände und
auch die schönsten Stellen zum Wildcampen. Achtung
also, sie ist oft bis spätabends auf Streife! Es ist
sicherlich kein wahres Vergnügen und noch dazu teuer,
wenn man von ihr mitten in der Nacht geweckt wird.
Es gibt schöne und gepflegte Hotels, die als
Familienbetrieb geführt werden, wo Übernachtung mit
Frühstück für jeden Geldbeutel geboten wird.
Eine pfiffige Lösung
könnte
www.hoteltoresela.it
sein. Der ideale Ausgangspunkt für die Freunde der
Sportkletterei.
Hinterlassen Sie in Ihrem, bei den Steilwänden,
geparkten Auto keine Wertgegenstände. Damit
vermeiden Sie unliebsame Überraschungen bei Ihrer
Rückkehr. In unserem Gebiet werden Autos in der
Regel kaum aufgebrochen, aber sicher ist sicher!
Man sollte es sich zur guten Gewohnheit machen die
Griffe der Klettersteige, vor allem bei den
schwierigsten, vom Magnesium zu befreien. Alle
beklagen sich, wenn die Steige glatt sind, aber
niemand denkt daran sie wieder zu säubern. Für die
längeren Steige empfiehlt sich das Tragen eines
Schutzhelms, da sich aus den Wänden immer wieder
Steine lösen können.
|
|